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Computational Information Design (German Introduction)
Die technischen Möglichkeiten, große digitale Datenmengen zu sammeln und zu archivieren, wachsen rasant. Um mit dieser Entwicklung Schritt halten zu können, sind neue Analysewerkzeuge notwendig, die uns bei der Auswertung unterstützen oder ein Verstehen der Daten überhaupt erst ermöglichen.
Computational Information Design vereint die Disziplinen Data Mining, Informationsvisualisierung und Grafikdesign zu einem Prozess, der dieser Herausforderung gewachsen ist.
In kurzer Zeit können für spezifische Aufgabenstellungen interaktive Prototypen entwickelt werden, die als Grundlage für umfassendere Applikationen dienen. Für Unternehmen bietet das die Möglichkeit, eigenständig Innovation in den Bereichen Datenverarbeitung sowie Wissens- und Prozess- und Task-Management voranzutreiben. Das kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.
Zu den Begriffen: Data Mining beschreibt die Anwendung von meist mathematisch-statistischen Methoden zur Mustererkennung in großen Datenbeständen. Informationsvisualisierung repräsentiert die daraus gewonnen Ergebnisse mittels interaktiver Interfaces. Zusätzlich erleichtert ansprechendes Grafikdesign unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der Wahrnehmungspsychologie den Zugang zu diesen Expertensystemen.
Walter Rafelsberger, Oktober 2009
Im Detail hat Ben Fry Computational Information Design in seiner Dissertation beschrieben.
